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Parkplatzdienst beim Jahreskonzert des Musikvereines Schollach in der Wolfwinkelhalle Eisenbach

Parkplatzdienst bei Konzertveranstaltung des Männergesangvereines in der Wolfwinkelhalle Eisenbach

Der "Hirschen" in Bubenbach wird ein Raub der Flammen.

Ein Großbrand zerstörte am Freitag, den 25.06.2010 das ehemalige Gasthaus Hirschen in Bubenbach. Der Schaden des bis auf die Grundmauern abgebrannten alten Schwarzwaldhauses wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Zwei Feuerwehrleute wurden bei den Löscharbeiten verletzt.

Am Freitagmittag gegen 12 Uhr brach aus bislang ungeklärter Ursache im früheren Gasthaus Hirschen in Bubenbach ein Feuer aus. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte aus Bubenbach stand der Dachstuhl bereits im Vollbrand. Der sofort eingeleitete Löscheinsatz galt zunächst dem sich in unmittelbarer Nachbarschaft befindlichen Gebäude. Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Nachbarhaus verhindern. Dennoch entstand auch an diesem Gebäude durch die Hitzeentwicklung ein erheblicher Schaden. Durch die enorme Hitze fing der Giebel Feuer. Auf der anderen Seite musste die Feuerwehr sich um mit mehrere Fässer Waschbenzin kümmern, die in einer Garage lagerten. Die Garage selbst hatte bereits Feuer gefangen. Die Einsatzkräfte konnten aber ein Bersten der Fässer verhindern und damit eine explosionsartige Brandausbreitung.

Ein weiteres Problem bereitete die Wasserversorgung. Für den ersten Angriff reichte das Hydrantennetz aus. Aber bereits kurz danach musste weitere Verstärkung zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung angefordert werden. Hierzu wurde der Schlauchwagen aus Titisee alarmiert und auch die Drehleiter aus Neustadt angefordert. Beide Fahrzeuge fuhren gerade von einem Einsatz in Titisee zurück und wurden von der Leitstelle aus nach Eisenbach umgeleitet.

Mit mehreren Tragkraftpumpen wurde die Löschwasserversorgung über mehrere hundert Meter lange Löschleitungen, die der Bach speiste, sichergestellt. Auch Nachbarn halfen den Feuerwehrleuten beim Verlegen der Schlauchleitungen spontan mit.

Im Einsatz waren alle Feuerwehrabteilungen aus der Gemeinde Eisenbach mit rund 100 Einsatzkräften sowie die Feuerwehr aus Neustadt mit der Drehleiter und die Feuerwehr aus Titisee mit dem Schlauchwagen. Ebenso waren der Ortsverein des DRK Titisee-Neustadt zwei Rettungswagen und der Leitende Notarzt Dr. Grohmann im Einsatz. Ein Bild vor Ort machten sich Bürgermeister Alexander Kuckes und die Kreisbrandmeister Max Eschenlohr und Alexander Widmeier. Zur Ermittlung der Brandursache wird in den nächsten Tagen ein Sachverständiger hinzugezogen. Der durch das Feuer verursachte Schaden wird nach ersten Schätzungen auf mehrere hunderttausend Euro beziffert.

Die starke Hitzeentwicklung forderte von den Einsatzkräften höchste körperliche Anstrengungen. Zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten von den Helfern des DRK versorgt werden.

Die Wärmebildkamera aus Neustadt wurde zur Kontrolle der benachbarten Gebäude eingesetzt, um vermeintliche Glutnester aufzuspüren.

 

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