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Mit einem Richtfest, nach knapp 600 Stunden Eigenarbeit, feierten die Feuerwehrabteilung Schollach und zahlreiche geladene Gäste die Fertigstellung des Rohbaus für den Anbau an das Feuerwehrgerätehaus. Er wurde notwendig, weil im Feuerwehrbedarfsplan festgeschrieben ist, dass die Schollacher aufgrund ihrer Stärke ein Mannschaftstransportfahrzeug erhalten sollen. Es sei nicht mehr vertretbar, dass Feuerwehrleute mit ihrem eigenen Auto zu den Einsatzorten fahren müssen.

Der Platz im Feuerwehrgerätehaus war aber so knapp, dass kein weiteres Fahrzeug abgestellt werden konnte. Deshalb musste der Mannschaftsraum weichen, hier wird im kommenden Jahr das neue Fahrzeug abgestellt. Es entstand  nach einer späten Baufreigabe noch im Spätsommer der Anbau in nördlicher Richtung des Gerätehauses.

Bevor die Feiergäste in der Fahrzeuggarage Platz nahmen, versammelten sie sich am Neubau, um den Richtspruch der Feuerwehrmänner Andreas Schuler und Christoph Heizmann zu hören. Sie lobten die Bauleute und alle Helfer für ihren Ersatz an diesem Bauwerk und sprachen ein „Hoch auf die Feuerwehr“. Anschließend würdigte Bürgermeister Alexander Kuckes die Arbeit der Wehrmitglieder und hob den Einsatz von Kommandant Klaus Schuler hervor, der von Beginn an alle Fäden in der Hand hielt, die Arbeitseinsätze koordinierte und so ganz maßgeblich zum Gelingen des großen Projekts für die kleine Wehr beitrug. Planer Jürgen Faller lobte die Qualität der Eigenarbeit und sagte, in Schollach sei noch ein Stück heile Welt zu finden. In einer Bildpräsentation führte Klaus Schuler die einzelnen Bauabschnitte vor. Im kommenden Jahr soll der Anbau eingeweiht und das neue Fahrzeug übergeben werden.