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30 Feuerwehrleute rückten am Mittwochvormittag, den 29. 11. aus, nachdem bei der Firma Framo Morat die Brandmeldeanlage eine Rauchentwicklung verzeichnet und Alarm geschlagen hatte. Als Ursache dafür stellten sich sechs Keilriemen heraus, die zum Antrieb eines Luftdruckkompressors dienten, sich jedoch lösten und verkeilten. So entstand Qualm, der sich durch die Lüftungsanlage schnell im Untergeschoss verteilte. Feuer entstand nicht.
Gemäß dem Rettungsplan wurde die gesamte Belegschaft aus dem Betriebsgebäude evakuiert.
Die Eisenbacher Feuerwehr war aus allen vier Ortsteilen im Einsatz, zwei Atemschutzgerätetrupps rückten ins Gebäude vor und hatten die Folgen des Defekts bald unter Kontrolle. Dann konnte die Arbeit weitergehen.

Glimpflich verlief ein Kaminbrand im Felsentälerhof in Schollach. Gegen 20.30 Uhr rückten die Abteilungswehren mitsamt Polizei und DRK zum Großeinsatz aus. Die Gesamtfeuerwehr Eisenbach übernahm mit 47 Einsatzkräften die Brandsicherung des Gebäudes. In Anwesenheit von Bezirksschornsteinfeger Winterhalder konnte der in Brand geratene Glanzruß im Kamin kontrolliert abbrennen. Das Hofgebäudedach wurde vor Funkenflug abgeschirmt, sodass keine Schäden am Gebäude entstanden.

Gebäudebrand bei der Firma Weckermann – dieser Alarm erreichte am Dienstag gegen 12.15 Uhr die Feuerwehr Eisenbach. Im Produktionsgebäude des Unternehmens war es zu einem Schmorbrand gekommen, der Antriebsmotor eines Aufzugs hatte wegen eines technischen Defekts zu kokeln begonnen. Neben den Kräften aus Oberbränd, Bubenbach, Schollach und Eisenbach waren auch die Neustädter mit der Drehleiter vor Ort. Insgesamt waren 48 Wehrleute und sieben Fahrzeuge im Einsatz.

"Als wir ankamen, hatten alle Mitarbeiter das Gebäude bereits verlassen, vermisst wurde niemand", so Eisenbachs Gesamtkommandant Reinhold Teichgräber. Eine Verrauchung im Dachgeschoß des Gebäudes, und daraus folgend das Anschlagen der Rauchmelder hatte die Mitarbeiter aufgeschreckt. Ein sechsköpfiger Angriffstrupp aus allen Ortsteilen drang in den betroffenen Bereich vor, der zuvor stromlos geschaltet wurde, öffnete die Fenster und ließ den Rauch abziehen. Der Bereich um den Aufzugsschacht wurde mit Hilfe einer Wärmebildkamera durchsucht, während draußen eine Wasserversorgung für die anrückende Drehleiter aus Neustadt aufgebaut wurde. Gelöscht werden aber musste nicht mehr, da der Motor vom Netz genommen wurde und zu schmoren aufhörte. Das Gebäude wurde durchgelüftet, gegen 14 Uhr konnten die Mitarbeiter zurück an die Arbeit.

Vermutlich aufgrund einer Rauch- oder Staubentwicklung im Betriebsgebäude der Framo Morat GmbH & Co.KG löste ein Brandmelder aus. Nach einer Kontrolle durch die eingetroffenen Feuerwehrmänner aus Eisenbach und den Ortsteilen konnte allerdings kein Rauch oder Feuer festgestellt werden.

Auf einem Lagerplatz zerriss es an einem Wechsellader-Fahrzeug die Hydraulikleitung. Mittels Ölbindemittel wurde eine weitere Ausbreitung verhindert. Der verunreinigte Platz sowie ein vollgelaufener Schacht wurde anschließend durch eine Fachfirma gereinigt.